Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Geltend für Agenturleistungen (B2B) und die Promptvertise Community (auch Verbraucher) — Stand: Juni 2026

§ 1 Geltungsbereich, Anbieter und Begriffsbestimmungen

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Verträge zwischen der InnovateImmo Immobilienmanagement GmbH, Attilastraße 18, 12529 Schönefeld (nachfolgend „Anbieter", „wir" oder „Promptvertise"), und dem jeweiligen Kunden.

(2) Diese AGB gliedern sich in drei Abschnitte:

  • Teil A – Allgemeine Bestimmungen (§§ 1–2) gilt für alle Verträge.
  • Teil B – Agenturleistungen (B2B) (§§ 3–10) gilt ausschließlich für Verträge über unsere Agentur- und Beratungsleistungen, die wir gegenüber Unternehmern erbringen.
  • Teil C – Promptvertise Community (§§ 11–17) gilt für die kostenpflichtige Mitgliedschaft in der „Promptvertise Community" und kann auch von Verbrauchern abgeschlossen werden.

(3) Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB). Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).

(4) Die Agenturleistungen nach Teil B richten sich ausschließlich an Unternehmer. Verbrauchern bieten wir Agenturleistungen nicht an. Die Promptvertise Community nach Teil C steht sowohl Unternehmern als auch Verbrauchern offen.

(5) Soweit ein Kunde sowohl als Verbraucher als auch als Unternehmer auftreten kann, sind für die Einordnung die Umstände des konkreten Vertragsschlusses maßgeblich. Schließt ein Verbraucher die Community-Mitgliedschaft ab, gelten zu seinen Gunsten die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften; diese werden durch die für Unternehmer geltenden Regelungen des Teils B nicht eingeschränkt.

(6) Es gelten ausschließlich diese AGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als wir ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt haben. Dieses Zustimmungserfordernis gilt in jedem Fall, auch wenn wir in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen des Kunden die Leistung vorbehaltlos erbringen.

§ 2 Vertragstextspeicherung, Sprache und Erreichbarkeit der Dokumente

(1) Der Vertragstext (bestehend aus der jeweiligen Bestellung bzw. dem jeweiligen Auftrag und diesen AGB) wird von uns gespeichert. Bei Vertragsschlüssen über unsere Website senden wir dem Kunden die maßgeblichen Vertragsbedingungen sowie – soweit einschlägig – die Widerrufsbelehrung einschließlich des Muster-Widerrufsformulars in Textform auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. per E-Mail) zu.

(2) Die Vertragssprache ist Deutsch.

(3) Diese AGB, das Impressum, die Datenschutzerklärung und – für die Promptvertise Community – die Widerrufsbelehrung sind jederzeit, eigenständig, jeweils eindeutig bezeichnet und voneinander getrennt von jeder Seite unseres Internetauftritts unter promptvertise.de mit höchstens zwei Klicks abrufbar.

TEIL B – AGENTURLEISTUNGEN (B2B): § 3 Anwendungsbereich und Vertragsgegenstand

(1) Die §§ 3 bis 10 dieser AGB (Teil B) gelten ausschließlich für Verträge über Agentur- und Beratungsleistungen, die wir gegenüber Unternehmern erbringen. Verbraucher können diese Leistungen nicht beauftragen.

(2) Gegenstand der Agenturleistungen sind insbesondere – je nach individueller Vereinbarung und gebuchtem Paket – die folgenden Leistungen rund um digitales Performance-Marketing:

  • Strategie- und Beratungsleistungen zur Sichtbarkeit des Kundenunternehmens in KI-gestützten Systemen sowie in sozialen Netzwerken;
  • Konzeption, Einrichtung (Setup), laufendes Management und fortlaufende Optimierung von Werbemaßnahmen auf den Plattformen Instagram/Meta sowie – nach Maßgabe der Verfügbarkeit (§ 4) – ChatGPT-Ads (OpenAI);
  • Erstellung bzw. Aufbereitung von Werbemitteln und begleitendes Reporting.

(3) Der konkrete Leistungsumfang, das gebuchte Paket, die Laufzeit und die Vergütung ergeben sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Diese gehen diesen AGB im Konfliktfall vor.

§ 4 Art der Leistung; ChatGPT-Ads-Verfügbarkeit; kein Erfolg geschuldet

(1) Unsere Agenturleistungen sind, soweit nicht ausdrücklich und in Textform ein bestimmter Erfolg vereinbart wurde, Dienstleistungen im Sinne der §§ 611 ff. BGB. Wir schulden ein fachgerechtes Tätigwerden nach den anerkannten Regeln und Standards des Online-Marketings, nicht jedoch den Eintritt eines bestimmten wirtschaftlichen oder werblichen Erfolgs.

(2) Wir sichern insbesondere keine bestimmten Reichweiten, Klick-, Lead-, Conversion-, Umsatz- oder ROI-Werte zu und übernehmen keine Garantie für den Erfolg einzelner Kampagnen. Aussagen zu möglichen Ergebnissen sind unverbindliche Einschätzungen und stellen keine Zusicherung dar. Etwaige Beispielwerte beruhen auf Erfahrungswerten und sind nicht auf den Einzelfall übertragbar.

(3) Verfügbarkeit von ChatGPT-Ads: Werbeprodukte von OpenAI („ChatGPT-Ads") sind zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses in Deutschland und der Europäischen Union nicht verfügbar; eine werbliche Auslieferung über diesen Kanal ist derzeit nur in bestimmten Märkten (u.a. USA, Kanada, Australien, Neuseeland) möglich. Für Kunden mit Zielmarkt Deutschland/EU bieten wir in Bezug auf ChatGPT-Ads ausschließlich Vorbereitungs-, Strategie- und Wartelistenleistungen an (Aufnahme in die Vorbereitungs-/Warteliste, strategische Planung, Herstellung der Bereitschaft zur späteren Aktivierung). Eine tatsächliche Auslieferung von ChatGPT-Ads in Deutschland/EU ist nicht Gegenstand des Vertrags, solange OpenAI diesen Kanal dort nicht offiziell freigegeben hat. Der gegenwärtig tatsächlich auslieferbare Werbekanal ist Instagram/Meta. Eine Aussage darüber, ob und wann ChatGPT-Ads in Deutschland/EU verfügbar werden, treffen wir nicht.

(4) Wir haben keinen Einfluss auf Entscheidungen, Richtlinien, Verfügbarkeiten, Freigaben oder Ablehnungen der jeweiligen Werbeplattformen (insbesondere OpenAI und Meta). § 8 (Verantwortungsabgrenzung) bleibt unberührt.

§ 5 Vergütung, Mediabudget, Preise und Zahlung (B2B)

(1) Die Vergütung für die Agenturleistungen richtet sich nach dem gebuchten Paket bzw. der individuellen Vereinbarung. Üblicherweise fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr (Setup, in der Regel 490 € bis 1.490 €) sowie ein monatliches Betreuungshonorar (Pakete in der Regel 690 € bis 2.490 € pro Monat; Partnerleistungen ab 4.500 € pro Monat) an. Die im Einzelfall maßgebliche Höhe ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.

(2) Sämtliche im B2B-Bereich (Teil B) genannten Preise verstehen sich, sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Diese Nettoangabe gilt ausschließlich gegenüber Unternehmern.

(3) Mediabudget: Das für die Auslieferung der Anzeigen an die Werbeplattformen (z.B. Meta) zu zahlende Werbe-/Mediabudget ist nicht Bestandteil unseres Honorars und wird vom Kunden gesondert getragen. Soweit nicht abweichend vereinbart, wird das Mediabudget unmittelbar zwischen dem Kunden und der jeweiligen Plattform abgerechnet bzw. über ein auf den Kunden lautendes Werbekonto bezahlt. Wir übernehmen keine Vorfinanzierung des Mediabudgets.

(4) Die Zahlung des Honorars erfolgt – soweit nicht anders vereinbart – über unseren Zahlungsdienstleister Stripe mittels Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift. Bei Zahlung per SEPA-Lastschrift erteilt der Kunde ein entsprechendes SEPA-Mandat; die Frist für die Vorabankündigung (Pre-Notification) wird zwischen den Parteien auf einen Tag vor Fälligkeit verkürzt. Das monatliche Honorar ist im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum fällig. Setup-Gebühren sind mit Vertragsbeginn fällig.

(5) Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, sind wir berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen und nach erfolgloser Mahnung die Leistung bis zum vollständigen Ausgleich offener Beträge auszusetzen.

§ 6 Laufzeit und Kündigung (B2B)

(1) Die Laufzeit des Agenturvertrags ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Ist keine feste Laufzeit vereinbart, läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Parteien mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende in Textform gekündigt werden.

(2) Ist eine feste Mindestlaufzeit vereinbart, ist die ordentliche Kündigung erstmals zum Ablauf dieser Mindestlaufzeit möglich; danach gilt die Frist nach Absatz 1.

(3) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für uns liegt insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Aufforderung erforderliche Mitwirkungshandlungen (§ 7) nicht erbringt oder mit fälligen Zahlungen erheblich in Verzug gerät.

(4) Kündigungen bedürfen mindestens der Textform.

§ 7 Mitwirkungspflichten des Kunden (B2B)

(1) Der Kunde stellt uns alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Materialien und Zugänge rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form zur Verfügung. Hierzu gehören insbesondere die erforderlichen Zugänge zu Werbe-, Plattform- und Analysekonten (z.B. Meta Business / Werbekonto), die Freigabe von Werbemitteln und Texten sowie ggf. die Bereitstellung eines hinreichend ausgestatteten Werbekontos für das Mediabudget.

(2) Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte (Texte, Bilder, Marken, Logos) frei von Rechten Dritter sind bzw. er über die erforderlichen Nutzungsrechte verfügt, und dass die beworbenen Angebote den gesetzlichen Vorgaben sowie den Richtlinien der jeweiligen Plattform entsprechen.

(3) Verzögert sich unsere Leistung, weil der Kunde seine Mitwirkungspflichten nicht oder nicht rechtzeitig erfüllt, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend; ein hierdurch entstehender Mehraufwand kann gesondert in Rechnung gestellt werden. Der Vergütungsanspruch für vereinbarte Leistungszeiträume bleibt unberührt.

§ 8 Verantwortungsabgrenzung bei Plattform-Entscheidungen Dritter (B2B)

(1) Die Schaltung, Auslieferung, Freigabe, Ablehnung, Drosselung oder Sperrung von Anzeigen sowie die Sperrung von Werbekonten unterliegt allein den Entscheidungen, Richtlinien und Systemen der jeweiligen Drittplattform (insbesondere OpenAI und Meta). Auf diese Entscheidungen haben wir keinen Einfluss.

(2) Wir haften nicht für Nachteile, die daraus entstehen, dass eine Plattform Anzeigen ablehnt, Werbekonten sperrt, Richtlinien oder Preise ändert, Funktionen einstellt oder einen Werbekanal (etwa ChatGPT-Ads in Deutschland/EU) nicht oder verspätet freigibt. § 10 bleibt im Übrigen unberührt.

§ 9 Nutzungsrechte und Vertraulichkeit (B2B)

(1) An den von uns im Rahmen des Vertrags eigens erstellten und vom Kunden vollständig bezahlten Arbeitsergebnissen (z.B. Kampagnenkonzepte, Werbemittel) räumen wir dem Kunden das einfache, zeitlich und räumlich für den vertraglich vorgesehenen Werbezweck unbeschränkte Nutzungsrecht ein. An vorbestehendem Know-how, Methoden, Tools und wiederverwendbaren Vorlagen verbleiben sämtliche Rechte bei uns.

(2) Solange und soweit der Kunde fällige Vergütungen nicht vollständig gezahlt hat, stehen ihm die Nutzungsrechte nach Absatz 1 nicht zu.

(3) Beide Parteien verpflichten sich, alle ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen, als vertraulich gekennzeichneten oder erkennbar vertraulichen Informationen der anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht für vertragsfremde Zwecke zu verwenden. Diese Pflicht besteht auch nach Vertragsende fort. Ausgenommen sind Informationen, die offenkundig sind oder aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Anordnung offenzulegen sind.

(4) Wir sind berechtigt, den Kunden nach vorheriger Zustimmung als Referenz zu benennen. Die Datenschutzerklärung regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten und ist gesondert abrufbar.

§ 10 Haftung (B2B)

(1) Wir haften unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ferner nach dem Produkthaftungsgesetz und im Umfang einer von uns übernommenen Garantie.

(2) Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) – also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf – ist unsere Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten unserer gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen.

(5) Eine Haftung für ausbleibenden Werbeerfolg, ausbleibende Reichweite oder entgangenen Gewinn aufgrund von Entscheidungen Dritter (insbesondere der Werbeplattformen, § 8) ist im Rahmen der Absätze 1 bis 3 ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

TEIL C – PROMPTVERTISE COMMUNITY: § 11 Anwendungsbereich und Leistungsgegenstand

(1) Die §§ 11 bis 17 dieser AGB (Teil C) gelten für die kostenpflichtige Mitgliedschaft in der „Promptvertise Community". Die Mitgliedschaft kann sowohl von Unternehmern als auch von Verbrauchern abgeschlossen werden.

(2) Gegenstand der Mitgliedschaft ist die fortlaufende Bereitstellung digitaler Inhalte im Rahmen einer digitalen Dienstleistung (laufendes, digitales Mitgliedsangebot). Hierzu zählen insbesondere wöchentlich neu bereitgestellte Anleitungen und Materialien zu der Frage, wie Unternehmen und Selbständige ihr Angebot in ChatGPT und anderen großen Sprachmodellen (LLMs) sichtbar machen können, sowie weitere im Mitgliederbereich abrufbare Inhalte und Updates.

(3) Die Inhalte stellen allgemeine Informationen und Hilfestellungen dar. Sie ersetzen keine individuelle Beratung. Ein bestimmter Erfolg (insbesondere eine bestimmte Sichtbarkeit in ChatGPT oder anderen LLMs) wird – auch hier – nicht geschuldet und nicht garantiert.

(4) Der Zugang zum Mitgliederbereich erfolgt passwortlos über einen personalisierten Anmeldelink („Magic-Link"), der an die vom Mitglied angegebene E-Mail-Adresse versandt wird. Das Mitglied ist für die Aktualität und Sicherheit seines E-Mail-Postfachs verantwortlich.

§ 12 Vertragsschluss und Button-Lösung (§ 312j Abs. 3 BGB)

(1) Die Darstellung der Mitgliedschaft auf unserer Website stellt kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar.

(2) Der Bestellvorgang läuft wie folgt ab: Das Mitglied gibt seine E-Mail-Adresse und die erforderlichen Daten ein, wählt die Mitgliedschaft aus und gelangt zu einer Übersichtsseite, auf der unmittelbar vor Abgabe der Bestellung alle wesentlichen Angaben – insbesondere die wesentlichen Merkmale der Leistung, der Gesamtpreis (29,99 € pro Monat inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer), die Laufzeit (ein Monat) sowie die Bedingungen der automatischen Verlängerung und der Kündigung – klar und verständlich hervorgehoben dargestellt werden (§ 312j Abs. 2 BGB).

(3) Korrektur von Eingaben (§ 312i BGB): Vor verbindlicher Abgabe der Bestellung kann das Mitglied seine Eingaben jederzeit über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen sowie über die im Bestellprozess vorgesehenen „Zurück"-Funktionen einsehen, ändern oder korrigieren.

(4) Button-Lösung (§ 312j Abs. 3 BGB): Die Bestellung wird verbindlich durch Betätigen der eindeutig und gut lesbar mit den Worten „zahlungspflichtig bestellen" beschrifteten Schaltfläche abgegeben. Mit dem Anklicken dieser Schaltfläche gibt das Mitglied ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Mitgliedsvertrags ab. Wir nehmen dieses Angebot durch Bereitstellung des Zugangs (Versand des Magic-Links) und/oder eine ausdrückliche Bestätigung in Textform an. Wird die Schaltfläche nicht mit dieser oder einer entsprechend eindeutigen Formulierung beschriftet, kommt kein wirksamer Vertrag zustande; ein Vergütungsanspruch besteht in diesem Fall nicht.

(5) Wir bestätigen den Zugang der Bestellung unverzüglich in Textform (z.B. per E-Mail) und übermitteln die Vertragsbedingungen einschließlich – für Verbraucher – der Widerrufsbelehrung und des Muster-Widerrufsformulars auf einem dauerhaften Datenträger.

§ 13 Preise und Zahlung (Community)

(1) Der Mitgliedsbeitrag beträgt 29,99 € pro Monat inkl. der gesetzlichen Umsatzsteuer. Es handelt sich um den Gesamtpreis (Bruttoendbetrag) pro Abrechnungsperiode (Monat); weitere Kosten fallen nicht an. Diese Bruttoangabe gilt für alle Mitglieder, insbesondere für Verbraucher (§ 1 Abs. 1 i.V.m. PAngV).

(2) Die Zahlung erfolgt über unseren Zahlungsdienstleister Stripe per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift. Der Beitrag ist jeweils im Voraus für den kommenden Abrechnungsmonat fällig und wird über das gewählte Zahlungsmittel eingezogen.

(3) Bei Zahlung per SEPA-Lastschrift erteilt das Mitglied ein SEPA-Mandat. Die gesetzliche Frist für die Vorabankündigung (Pre-Notification) von 14 Tagen wird einvernehmlich auf fünf Tage vor Fälligkeit verkürzt. Wiederkehrende Einzüge erfolgen jeweils zum Verlängerungszeitpunkt; deren Höhe und Fälligkeit ergeben sich aus dieser Vereinbarung, sodass eine erneute gesonderte Ankündigung jedes Einzeleinzugs nicht erforderlich ist.

(4) Kommt eine Zahlung nicht zustande (z.B. mangels Deckung oder durch Rücklastschrift), sind wir berechtigt, den Zugang zum Mitgliederbereich bis zum vollständigen Ausgleich auszusetzen. Etwaige durch eine vom Mitglied zu vertretende Rücklastschrift entstehende Bankentgelte können wir dem Mitglied in nachgewiesener Höhe in Rechnung stellen; dem Mitglied bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten.

§ 14 Laufzeit, automatische Verlängerung und Kündigung (Community)

(1) Die Mitgliedschaft hat eine Laufzeit von einem Monat und verlängert sich automatisch jeweils um einen weiteren Monat, sofern sie nicht zum Ablauf der jeweils laufenden Laufzeit gekündigt wird.

(2) Die Mitgliedschaft ist jederzeit zum Ablauf der laufenden Laufzeit (Laufzeitende) kündbar. Eine Kündigungsfrist ist nicht einzuhalten; maßgeblich ist der Zugang der Kündigung bis zum jeweiligen Laufzeitende. Mit Wirksamwerden der Kündigung endet der Vertrag zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums; eine im Voraus gezahlte Vergütung für den laufenden Monat wird nicht anteilig erstattet.

(3) Kündigungsschaltfläche (§ 312k BGB): Mitgliedern, die Verbraucher sind und den Vertrag im elektronischen Geschäftsverkehr geschlossen haben, stellen wir auf unserer Website eine ständig verfügbare, unmittelbar und leicht zugängliche Kündigungsfunktion zur Verfügung. Diese ist über eine deutlich erkennbare und gut lesbar beschriftete Schaltfläche mit der Aufschrift „Verträge hier kündigen" erreichbar. Nach Eingabe der erforderlichen Angaben gelangt das Mitglied auf eine Bestätigungsseite und schließt die Kündigung über die Schaltfläche „jetzt kündigen" ab. Die Kündigungsfunktion ist sowohl für eingeloggte als auch für nicht eingeloggte Verbraucher erreichbar. Wir bestätigen den Zugang der Kündigung sowie deren Inhalt, das Datum und die Uhrzeit des Zugangs und den Zeitpunkt der Vertragsbeendigung unverzüglich in Textform auf einem dauerhaften Datenträger.

(4) Die Kündigung kann daneben formfrei (mindestens Textform, z.B. per E-Mail) erklärt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.

§ 15 Widerrufsrecht für Verbraucher (Community)

(1) Verbrauchern steht bei Abschluss der Mitgliedschaft im Fernabsatz ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten – insbesondere die Bedingungen, die Frist (14 Tage), der Beginn und Lauf der Frist sowie das Verfahren zur Ausübung – ergeben sich aus der gesondert bereitgestellten Widerrufsbelehrung. Dieser ist auch das Muster-Widerrufsformular (Anlage 2 zu Art. 246a § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EGBGB) beigefügt. Eine Begründung des Widerrufs ist nicht erforderlich; der Widerruf ist an keine besondere Form gebunden.

(2) Einordnung als digitale Dienstleistung; kein vorzeitiges Erlöschen: Bei der Promptvertise Community handelt es sich um eine digitale Dienstleistung (laufende Bereitstellung über die Vertragslaufzeit). Das Widerrufsrecht erlischt daher nicht nach den für digitale Inhalte geltenden Regeln; ein Erlöschen käme nur nach § 356 Abs. 4 BGB bei vollständiger Erbringung der Leistung in Betracht, was bei einem fortlaufenden Monatsabo regelmäßig nicht eintritt. Wir behaupten daher kein vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts.

(3) Vorzeitiger Leistungsbeginn und Wertersatz: Wünscht der Verbraucher den sofortigen Zugang zum Mitgliederbereich (Bereitstellung des Magic-Links) bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist, holen wir hierzu vor Beginn seine ausdrückliche Zustimmung über eine gesonderte, nicht vorangekreuzte Erklärung ein und weisen ihn darauf hin, dass er uns für die bis zum Widerruf bereits erbrachte Leistung einen angemessenen Wertersatz nach § 357 Abs. 8 BGB schuldet, wenn er den Vertrag innerhalb der Widerrufsfrist widerruft. Die Voraussetzungen und Rechtsfolgen sind in der Widerrufsbelehrung im Einzelnen dargestellt. Unterbleibt dieser Hinweis oder die Zustimmung, schuldet der Verbraucher keinen Wertersatz.

(4) Folgen des Widerrufs: Im Fall eines wirksamen Widerrufs erstatten wir bereits geleistete Zahlungen – vorbehaltlich eines etwaigen Wertersatzes nach Absatz 3 – unverzüglich, spätestens binnen 14 Tagen ab Zugang der Widerrufserklärung, und verwenden hierfür dasselbe Zahlungsmittel, das der Verbraucher bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, sofern nichts anderes vereinbart wurde; Entgelte entstehen dem Verbraucher hierfür nicht.

(5) Elektronische Widerrufsfunktion (§ 356a BGB): Für ab dem 19.06.2026 im Fernabsatz über unsere Online-Schnittstelle geschlossene Verbraucherverträge stellen wir während der gesamten Widerrufsfrist eine ständig verfügbare, gut sichtbare und von jeder Unterseite leicht zugängliche elektronische Widerrufsfunktion bereit. Diese ist über eine Schaltfläche mit der Aufschrift „Vertrag widerrufen" erreichbar; nach Eingabe der erforderlichen Angaben bestätigt der Verbraucher den Widerruf über die Schaltfläche „Widerruf bestätigen". Wir bestätigen Eingang, Inhalt sowie Datum und Uhrzeit des Widerrufs unverzüglich auf einem dauerhaften Datenträger. Auf diese Funktion und ihre Platzierung weist die Widerrufsbelehrung gesondert hin.

(6) Kein Widerrufsrecht für Unternehmer: Mitgliedern, die als Unternehmer abschließen, steht ein gesetzliches Widerrufsrecht nicht zu.

(7) Die Widerrufsbelehrung ist von jeder Seite unseres Internetauftritts eigenständig und leicht auffindbar abrufbar.

§ 16 Verfügbarkeit, Inhalte und Nutzungsrechte (Community)

(1) Wir sind bemüht, den Mitgliederbereich und die digitalen Inhalte fortlaufend bereitzustellen. Kurzzeitige Unterbrechungen aus Gründen der Wartung, Sicherheit oder aus technischen Gründen, die wir nicht zu vertreten haben, berechtigen nicht zur Minderung oder außerordentlichen Kündigung. Gesetzliche Gewährleistungsrechte der Verbraucher bei digitalen Produkten (§§ 327 ff. BGB) bleiben unberührt.

(2) Die bereitgestellten Inhalte sind ausschließlich zur persönlichen bzw. unternehmensinternen Nutzung durch das Mitglied bestimmt. Eine Weitergabe, Veröffentlichung, Vervielfältigung oder kommerzielle Verwertung der Inhalte gegenüber Dritten ist ohne unsere vorherige Zustimmung nicht gestattet. Die Zugangsdaten bzw. der Magic-Link sind nicht übertragbar.

(3) Wir behalten uns vor, Inhalte, Aufbau und Umfang der Community im Rahmen des Vertragszwecks und nach Maßgabe des § 327r BGB weiterzuentwickeln und anzupassen, soweit dies für das Mitglied zumutbar ist und der Charakter der Leistung gewahrt bleibt.

§ 17 Haftung (Community)

(1) Für die Haftung gegenüber Mitgliedern der Promptvertise Community gilt § 10 dieser AGB entsprechend, mit der Maßgabe, dass gegenüber Verbrauchern keine Abweichung zu ihrem Nachteil von den gesetzlichen Vorschriften erfolgt; zwingende gesetzliche Haftungsregelungen zugunsten von Verbrauchern bleiben unberührt.

(2) Die bereitgestellten Inhalte dienen der allgemeinen Information. Für Entscheidungen, die das Mitglied auf Grundlage der Inhalte trifft, übernehmen wir im Rahmen der gesetzlichen Haftung (§ 10 Abs. 1 bis 3) keine darüber hinausgehende Gewähr; eine Erfolgsgarantie wird nicht übernommen (§ 11 Abs. 3).

§ 18 Schlussbestimmungen, anwendbares Recht, Verbraucherstreitbeilegung und Gerichtsstand

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dem Verbraucher dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der ihm durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates seines gewöhnlichen Aufenthalts gewährt wird.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis der Sitz der Gesellschaft (Schönefeld). Wir sind jedoch berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

(3) Verbraucherstreitbeilegung: Informationen zu unserer Bereitschaft bzw. Verpflichtung zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle (§§ 36, 37 VSBG) finden sich in unserem Impressum. Auf die zum 20.07.2025 eingestellte Online-Streitbeilegungsplattform (OS-Plattform) der EU wird nicht mehr verwiesen.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle unwirksamer oder undurchführbarer Bestimmungen treten die gesetzlichen Vorschriften.

(5) Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen mindestens der Textform. Im Übrigen gelten die Regelungen unserer Datenschutzerklärung sowie – für Verbraucher der Community – der gesondert bereitgestellten Widerrufsbelehrung.

(6) Stand dieser AGB: Juni 2026.

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